Es hat lange gedauert, eigentlich viel zu lange. Doch jetzt endlich ist es fertig. Der neue Grilloplatz in Schalke. Die ganze Moderniesierungsmaßnahme hat 1,5 Millionen Euro gekostet, ob das Geld richtig investiert wurde – na ja.

Oberbürgermeister Baranowski bei der Begehung

Am Ende entstand eine riesen Betonfläche mit einigen Bänken und einer Fontäne. Die Fontäne zumindest am Einweihungstag (27.03.2019) war bereits Abends nicht in Betrieb. Das ist echt schade, denn gerade die LED Beleuchtung hätte ich gerne mit einem Foto festgehalten.

Fontäne mit LED Beleuchtung

Die Einweihung erfolgte durch den Oberbürgermeister Herr Baranowski an einem Mittwoch um 14:00 Uhr.  Weshalb sowas an einem Mittwoch stattfinden muß und zu Zeiten wo die Meisten die es finanzieren, nämlich die Steuerzahler bei der Arbeit sind ist für mich nicht nachvollziehbar. Hätte man nicht einen Freitag nehmen können und daraus eine größere Party machen können?

Die Verpflegung erfolgte weitestgehend durch die ansässigen Vereine und Kirchenorganisationen. Das mag seinen Charm haben, ist aber ziemlich eigeschränkt. Von einem Grillstand mit Bratwürsten oder Bier war weit und breit nichts zu sehen. So war es nicht verwunderlich das sich so mancher Besucher bei dem Kiosk in der Nähe selbst versorgte.

Zahlreiche Besucher sind doch noch gekommen

Eine Bühne gab es natürlich auch. Zu sehen und zu hören gab es verschiede Kinder Tanzgruppen, Julian Rybarski und Band wie auch Folklore. Sicherlich keine Highlights, für so eine Einweihung mehr als ausreichend.

Herr Baranowski fand die Kritik aus der Zeitung das der Platz wenig Grün bietet nicht so gut. Doch hier hat die Zeitung leider recht. Wäre es nicht machbar einige Blumenwasen hinzustellen, zumindest etwas Farbe. Der Platz soll in Zukunft für weitere Feste genutzt werden, da sind wir sehr gespannt.

Der offizielle Teil

Immer noch schade ist es, das ein großes Teil der Fläche der Parkplatz der Sparkasse belegt und dieser ist auch nur für Sparkassen Kunden gedacht. Hier hätte die Stadt Gelsenkirchen mit der Sparkasse doch nach einer Lösung suchen müssen um den Parkplatz angesichts der mangelnden Parkflächen auch für Anwohner nutzbar machen zu können. Der Parkplatz ist nur selten ausgelastet.

Julian Rybarski und Band

Am Ende hat man zwar etwas gebaut, aber letztendlich ist es nicht das was man sich erhofft hat. Es wurden die gleichen Fehler wie mit dem Heinrich-König-Platz begangen. Viel Beton und wenig grün. Offensichtlich ist es so langfristig die billigere Lösung, Beton braucht halt weniger Pflege als Grün.

Spiel und Spaß am Einwehungstag

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